Bleaching

Mit „Bleaching“ wird das Aufhellen (Bleichen) der Zähne mittels entsprechend wirkender chemischer Verbindungen bezeichnet. Meistens wird zu diesem Zweck Wasserstoffperoxid in unterschiedlichen Konzentrationen verwendet:

  • beim sogenannten „home bleaching“ ist der Patient selbst für das Bleichen seiner Zähne verantwortlich. Die verwendeten Konzentrationen des Bleichmittels sind eher niedrig. Der Patient bringt selbst einen Träger auf die Zähne auf, der mit dem Bleichmittel getränkt ist und ist dafür verantwortlich, dass das Bleichmittel für einen angemessenen Zeitraum einwirkt
  • beim „professional bleaching“ ist der Zahnarzt für die Behandlung verantwortlich und stellt eine Bleichschiene her, in die das (höher konzentrierte) Bleichmittel eingefüllt wird. Patient und Zahnarzt sprechen miteinander ab, wie lange das Bleichmittel einwirken soll und bis zu welcher Helligkeitsstufe die Behandlung fortgeführt wird

Der Aufhellungseffekt hält in der Regel etwa ein bis zwei Jahre lang an. Bedingt durch die in der Nahrung enthaltenen Farbstoffe dunkeln die Zähne aber allmählich nach. Ein wiederholtes Aufhellen der Zähne ist möglich, allerdings sollte dabei bedacht werden, dass der (chemische) Bleichvorgang auch die Zahnsubstanz selbst in ihrer Struktur verändert. Dadurch kann der Zahn langfristig geschädigt werden.

Füllungsmaterialien sowie verblendete (zahnfarbene) Kronen, Brücken oder Prothesenzähne können nicht gebleicht werden. Daher ist es bei geplanter prothetischer Versorgung wichtig, dass zuerst gebleicht und danach erst überkront wird – und nicht umgekehrt!